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Ein aufregendes Projekt

Heute ist es soweit - ich starte das erste Mal im Leben ein App-Projekt. Nachdem ich 2019 mühsam mit YouTube-Tutorials ein PingPong-Spiel entwickelt habe, um mich bei einer Hochschule zu bewerben, habe ich neben ein paar Kursen an der Hochschule für mich entschieden, dass Entwicklung einfach nichts für mich ist - genauso wie beim Tanzen habe ich da wohl einfach zwei linke Füße.

Doch wir leben in aufregenden Zeiten: Claude Code ist da, und wird mir als Entwickler zur Seite stehen. Ich kann mich also ganz auf die User Experience konzentrieren, während Claude die Entwicklung übernimmt.

Da ich für mein Portfolio aktuell an einem anderen Projekt arbeite, nutze ich diesen Freitagabend, um den Entdecker in mir von der Leine zu lassen. Der Research-Teil folgt dann, wenn ich vertraut mit dieser Claude-Entwicklungs-Testphase bin.

Fast hätte ich vergessen, worum es sich hier überhaupt handelt: Wer sich auf andere Seiten dieses Blogs verirrt hat, wird vermutlich herausgefunden haben, dass ich gerne schreibe.

Da ich schon seit meiner Kindheit die Begeisterung für Technik teile, bin ich diese Person, die bei jedem Hobby, jeder Leidenschaft, die ich beginne, im nächsten Schritt die passende App dazu suche, denn ich liebe Daten. Ich liebe es zu tracken was ich tue, um später auszuwerten, welchen Aufwand ich betreibe und warum es eventuell hakt. In manchen Fällen ist es aber auch nur der Spaß am loggen, um mir bestenfalls auf die Schulter zu klopfen.

Jedenfalls habe ich schon die ein oder andere Schreibapp ausprobiert, und habe bis jetzt nicht die richtige App für mich finden können - daher baue ich einfach meine eigene.

Was mir bei vielen Schreib-Apps immer gefehlt hat war, dass das Schreiben selbst, etwas sehr abstraktes ist. Journalisten werden an dieser Stelle vielleicht mit dem Kopf schütteln oder die Stirn runzeln, aber Autoren, die sich auf den Feldern der Fiktion umher bewegen, werden zumindest vorsichtig nicken.

Wenn ich eine App suche, die mich beim Schreiben unterstützt, dann suche ich weniger eine bunte Stechuhr mit Streak-Funktion, welche mich nur noch mehr unter Druck setzt ( Wenn euch Streaks wirklich motivieren, statt unter Druck zu setzen, dann schreibt es gerne in die Kommentare).

Ich brauche in erster Linie ein Ritual. Natürlich schätze ich weiterhin meine Metriken, auch beim Schreiben, aber nicht während dem Schreiben. Also mache ich mir häufig eine Kerze an und lege los - und genau dort ist beinahe wortwörtlich der erste Funke gesprungen.

Ich möchte zwar mein Schreibverhalten messen, jedoch möchte ich nicht das selbe Gefühl haben wie in einer Design-Agentur.

Kreatives Schreiben ist abstrakt- es soll Spaß machen, es soll Flow entstehen. Für den Moment des Schreibens ist es egal ob ich 2 Minuten oder 2 Stunden brauche.

Hinterher aber auf kurz oder lang auswerten zu können, ob ich oft genug schreibe oder einfach neugierig bin, an welchen Tagen und zu welcher Zeit um mir die Woche zu planen, das ist hilfreich.

Also habe ich es mir mit diesem spannenden Projekt zur Aufgabe gemacht, einen Ort zu schaffen, bei dem weder das Smartphone ablenkt, noch eine Art von Produktivitätsdruck herrscht.

Ob mir das gelingt, kannst du gerne auf diesem Blog verfolgen!

(Newsletter und Social Media sind noch in Arbeit)

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