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Doomscrolling stoppen: Warum Bewusstmachung besser wirkt als App-Sperren

Im folgenden Projekt habe ich mich aufgrund eigener Erfahrung mit der Lösung eines Problems befasst, das meiner Annahme nach Millionen von Menschen beeinflusst: Doomscrolling.

Person swiped auf einem Smartphone.

Person scrolls on Smartphone // Picture by Gilles Lambert

Doomscrolling wird in der Wissenschaft mittlerweile als zwanghafte Verhaltenssucht eingeordnet (McLaughlin et al., 2022) und raubt den meisten unter uns wertvolle Lebenszeit und die Gesundheit, mit der sie dieses Leben verbringen.

Ich habe selbst schon Tools wie App-Limits genutzt, wie z. B. Apple sie innerhalb ihres Ökosystems anbietet, aber auch Apps wie OneSec, die Anwendungen scheinbar gänzlich blockieren können.

Mein Problem dabei: Wenn ich zu viele Kekse esse, dann hilft es mir zwar, die Kekse wegzuschließen; doch habe ich den Schlüssel für diese Keksbox, dann bin ich der Wärter und Insasse zugleich in meinem eigenen Dopamin-Gefängnis.

App-Limits können noch im selben Screen übersprungen werden und Apps wie OneSec kann ich auch einfach wieder installieren.

Wie also schütze ich mich vor den Keksen? Natürlich könnte ich einfach keine kaufen – aber was ist das Leben schon ohne Kekse? Genauso verhält es sich mit sozialen Medien: Sie sind eben Teil des Lebens geworden – wir müssen sie wohl einfach nur besser dosieren lernen.

Und genau hier liegt mein Ansatz zur Lösung: Mein Ansatz ist es, ein Bewusstsein für den eigenen Konsum aufzubauen. Statt keine Kekse mehr zu essen, könnte ich Kalorien zählen (oder Kekse).

Beim Scrolling kann ich beispielsweise auf meinem iPhone Haptik und die Dynamic Island nutzen, um mir vor Augen zu halten, dass ich schon wieder 350 Katzenvideos gesehen habe – dabei waren es doch nur 5 Minuten.

Wie mein Ansatz genau aussieht, wird in der folgenden Case Study sichtbar.

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